Mein Südpfalz-Adventures XH-2 Cross-Tretroller 26/20" auf einem zerfahrenen Feldweg. Die MTB Bereifung ermöglich eine gute Geländetauglichkeit.
Crossroller,  Tretroller

Mit dem Cross Tretroller auf Feldwegen unterwegs

Mein Südpfalz-Adventures XH-2 Special Edition Cross-Tretroller 26/20″ rollert dank MTB Bereifung auch gut im Gelände.

Dieser Beitrag beschreibt eine Ausfahrt auf teilweise zerfahrenen Feldwegen.

Ausfahrt mit dem Cross-Tretroller

 

Nach längerer Abstinenz von meinem Cross-Tretroller kommt er nun auch wieder zum Einsatz.

Wenn ich rollere, reizt mich mein Rennroller etwas mehr, denn er ist schneller und ergonomischer. Der Cross Tretroller hat durchaus seine Daseinsberechtigung in meinem Fuhrpark, der ich rollere auch gerne im Feld und Wald.

 

Kleine Runde über Feldwege mit Erdboden und Schotter

Mit den 26/20″ MTB Reifen und der großen Bodenfreiheit eignet sich mein Crossroller sehr gut für unebenes Gelände, wie die vorstehenden Bilder zeigen.

Matsch mag ich nicht, ich bin ein Freund des „sauberen Sports“, wobei trockene Wege auch ordentlich Staub aufwirbeln, so sind der Roller und mein MTB auch gerne mal recht eingestaubt.

Auf den abgebildeten Naturwegen im Feld fühlt sich der Roller sehr wohl. Im Idealfall hat die Strecke ein leichtes Gefälle, wie an dieser Stelle, oben im Bild. Dort läuft der Roller sehr flott und es macht Spaß, stehend auf dem Roller, die optimale Strecke zu finden.

 

Die Federgabel glättet die Strecke

Ich nehme auch gerne Absätze oder Löcher im Boden mit, so wird die Fahrt etwas dynamischer. Durch die Parallelogramm-Federgabel bleibt der Lenker ruhig, trotz recht geringem Federweg von knapp 80mm. Im Gegensatz zu Teleskop-Federgabeln, wippt die die Parallelogramm Federung beim Tritt nicht nach. Für den Einsatz am Roller ist diese Gabel geradezu perfekt.

Das Heck ist konstruktiv bedingt starr und stört nicht, denn die Beine federn das gut aus, man steht ja auf dem Trittbrett.

 

Kräftige Bremsen sichern die Abfahrt

Bei Abfahrten sind standfeste Bremsen wichtig, so verfügt mein Roller vorne über eine Promax Decipher 180mm Scheibenbremse und hinten über die legendäre Magura HS33 hydraulische Felgenbremse.

Am Heck ist es wichtig, eine schmale Naben zu verbauen, sonst schlägt das beim Tritt schwingende Bein mit dem Knöchel an der Nabe an. An meinem Roller ists eine 76mm Nabe verbaut, die natürlich nicht die Montage einer Scheibenbremse ermöglich. Am meisten bremse ich vorne, hier kann ich auch die größte Bremsleistung auf den Boden bringen, so genügt die hydraulische Felgenbremse am Heck vollkommen.

 

Die große Tritthöhe beim Crossroller ist der Geländetauglichkeit geschuldet

Für einen Crossroller ist es unabdingbar, über ausreichend Bodenfreiheit zu verfügen. Grundsätzlich sollte das Trittbrett eines Roller so tief wie möglich liegen, für maximale Ergonomie beim Tritt.

Liegt das Trittbrett höher, muss das Standbein stärker angewinkelt werden, um mit dem Trittbein auf den Boden zu kommen, so wird das Standbein belastet, ich spüre dabei den Oberschenkel deutlich, dessen Muskelspannung.

Meinen Crossroller fahre ich auf der niedrigen Einstellung, die man durch Umhängen des Hinterrads wählen kann. Hängt das Hinterrad in der oberen Achsaufnahme des Rahmens, liegt der Rahmen und das Trittbrett rund 2 cm tiefer, als bei Verwendung der unteren Achsaufnahme.

Beim Downhill Fahrten in anspruchsvollem Gelände bietet es sich an, für mehr Bodenfreiheit zu sorgen.

 

 

Hügeliges Gelände rollert sich sich besser als flache Strecken

Das Bild zeigt das Geschwindigkeitsprofil überlagert zum Höhenprofil der Strecken. Ein Screenshot aus der Wahoo App meines Radcomputers.
Screenshot der Wahoo App, sie zeigt das Geschwindigkeitsprofil im Vergleich zum Höhenprofil der Strecke. (c) Wahoo

Ich dachte lange, flache Streckenprofile lassen sich am besten mit dem Tretroller befahren, doch inzwischen habe ich „erfahren“, ein hügeliges Profil ist geeigneter, schneller.

Wie kommt das?

Nun, auf ebener Strecke muss ich stetig treten und bewege mich recht konstant vorwärts, abschnittsweiser Gegenwind etc. einmal unberücksichtigt gelassen.

Ist die Strecke hügelig und man verbummelt am Anstieg nicht zu viel Zeit, gewinnt man auf der folgenden Abfahrt viel Tempo.

Anstiege rollern sich nicht so gut und sind schnell ermüdend.

Ich empfinde ein Fahrrad am Berg im kleinsten Gang etwas weniger strapaziös als den Roller. Auf dem Roller habe ich das Gefühl ich stehe und oft ist es dann auch nur noch eine Fußgänger Geschwindigkeit.

Kleine kurze Tritte, so bewege ich mich mit 6-8 km/h fort.

Ein Roller bietet jedoch auch die Option, ihn joggend über den Anstieg zu bringen, doch das tue ich eher selten.

Wie dem auch sei, mit diesem Grundverständnis, macht ein hügeliges Streckenprofil mehr Spaß als eine flache Strecke, die keine Varianz der Geschwindigkeit bietet.

 

 

 

Fotostopp an zwei Teichen

 

Ist das nicht herrlich?

So ein Roller macht richtig Spaß.

Je nach Strecke kann jedoch auch ein Tourenroller sinnvoller sein, der dann etwas leichter läuft und etwas leichter ist, dessen Trittbrett auch niedriger liegt.

Probiert es mal aus, hier und da kann man auch Roller leihen.

Wichtig ist, immer das Bein wechseln, alle 6-12 Tritte. Als Kinder haben wir das nicht getan, zumindest ich nicht. Ich stand damals immer mit dem rechten Bein auf dem Roller und habe links getreten. So funktioniert das natürlich nicht, die Belastung ist zu einseitig und nicht für längere Strecken geeignet.

Der Swifty One 16/16" (MK2) Faltroller von Swiftyscooters in mattschwarz. Als Bereifung habe ich die Schwalbe Marathon Racer aufgezogen. Die Stempelbremse für das Hinterrad wurde demontiert, der Roller wird nur über die vordere Felgenbremse gebremst.
Der Swifty One 16/16″ (MK2) Faltroller von Swiftyscooters in mattschwarz. Foto: VeloKickRun / Martin Lichtblau (2019)

Zugegeben, ich bin derzeit etwas aus dem Roller Training, mit meinem Swifty 16″ Faltroller habe ich jedoch schon Ausfahrten von 50 km unternommen, mit dem richtigen Tritt ist das kein Problem.

 

 

 

 

 

 

 

 

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